| Feste feiern |
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Unter dieser Rubrik finden Sie Hinweise zu ausgewählten Festen, an denen sich die Bewohnerinnen und Bewohner die Straßenräume und Plätze von den Autos zurück erobern – auch wenn es (meist) nur für einen "autofreien" Tag ist. In Hamburg St. Georg-Süd dagegen wurde ein ganzer Parkplatz – der nichts mit einem grünen "Park"gemein hatte für die Fußgänger zurückerobert: der Lindenplatz (vor Siemens, nähe Berliner Tor). Aus diesem aktuellen Anlass haben wir die Rubrik zur Startseite erklärt! Bald finden Sie hier die Impressionen vom Fest! "FERDINAND feiert – extra-B(r)EIT" Was haben Gunnar Söth vom Biomarkt auf dem Carl-von-Ossietzky-Platz, Ahmet Yazici vom Lindenbazar und Bezirksamtsleiter Markus Schreiber mit St. Georgerinnen, St. Georgern und Ihnen gemein? Eine Einladung! Denn am FREItag dem 3. Oktober 2008, haben Sie alle bei einem Stadtteilfest in der Ferdinand-Beit-Straße (F-B-S) und auf dem Lindenplatz gleich mehrere "Geburts-" und Ehrentage zu feiern. Zum einen gilt es den neu gestalteten Lindenplatz zu begrüßen, die Centrum Moschee begeht den "Tag der Offenen Moschee" und die Anwohnerinnen und Anwohner feiern extra-B(r)EIT. 60 Jahre Ferdinand Beit? Vor 60 Jahren, 1948, wurde die einstige "Hohe Straße" in Ferdinand-Beit-Straße umbenannt und der Namensgeber könnte ebenfalls in diesem Jahr feiern: seinen 150. Geburtstag. (Zum Thema: Wer war Ferdinand Beit? finden Sie weiter unten mehr Infos!)
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Aktualisiertes Bühnenprogramm 14.00 Uhr Begrüßung durch den Einwohnerverein 14.10 Uhr Band Neva - klassisch-orientalische Musik 15.00 Uhr Grußworte von Markus Schreiber, Michael Mathe, Martin Streb, Ahmet Yazici u.a. 15.10 Uhr Drei Grimms Märchen gespielt von der Schule für Schauspiel Hamburg 15.45 Uhr Kinderfolkloretanzgruppe des türkischen Frauenkulturvereins St. Georg 16.15 Uhr Ritmo Latino – Kindertanzgruppe aus dem Kulturladen 16.45 Uhr Versteigerung von Rädern und Kinderkarren 17.15 Uhr Jazzrock mit Hannah Sperling 18.00 Uhr Soul Club Boy 19.00 Uhr Duo Saender Highlight am Abend: Das "Trio Saender" doch nicht als Duo! saender kann Gedanken in Worte fassen und Gefühle zu Musik machen; er kann Gitarre spielen und dazu singen. Er ist ein Singer-Songwrtier, der klingt wie das Lied es verlangt - leise, laut, schön und schräg. Saender singt vom Schlankheitswahn, dem alltäglichen Smalltalk, der Kunst zu Leben und der Liebe - natürlich. saender alias Sven Schenkewitz (Gesang/Gitarre) in der Mitte mit Aurel Bantzer (Cajon/Percussion/Gesang, links) und Martin Lohmann (Kontrabass/Gesang, rechts) singt nach den Soul Club Boys. Am besten Reinhören unter: www.myspace.com/saender oder direkt vorbei kommen am FREItag!
Weitere Höhepunkte auf der Infomeile die bei Druck des Flyers noch nicht feststanden, werden der Polizei-Smart vom PK11 und der Infostand von Lichtblick u.v.m sein. Live-Chat nach Neu-Delhi Die Erste Kirche Christi Wissenschaft plant um etwa 16 Uhr ein Live-Chat, um mit dem Korrespondenten aus Neu-Delhi die Homepage des Monitor zu durchsuchen sowie Anfragen aus dem Publikum an das Archiv in Boston per E-Mail zu interessanten Ereignissen in der Vergangenheit anzufordern… - falls es mit dem Siemens-Hotspot klappt! Ferdinand Beit (1858 - 1928) war ein Kaufmann und als liberaler Abgeordneter in der Bürgerschaft (seit 1895) in diesen Jahren auch engagiert im Vorstand des "Vereins Hamburger Bürger zu St. Georg von 1886" (der sich 1929 mit dem "Bürgervereins zu St. Georg von 1880" wiedervereinte). 1898 – in dem Jahr als das Wilhelm Ohl-Haus in der Straße gebaut wurde, die später seinen Namen trug - gehörte Beit zu denjenigen Mitgliedern, die sich im Verein gegen ein deutliches Erstarken antisemitischer Kräfte vor allem um den St. Georger Porzellanmaler Friedrich Raab (1859-1917) wehrten. Im Januar 1900 oblag Beit bei der Stichwahl um den Vereinsvorsitz dem antisemitisch orientierten Gegenkandidaten. Im 125-Jahre-Bürgervereinsbuch: "St. Georg lebt!" zitiert Herausgeber Michael Joho : "Schon damals saß man mit den Antisemiten lieber 'äußerlich friedlich nebeneinander', darüber 'in den Vereinsversammlungen zu debattieren, galt als Todsünde!' Mehr zu dieser Episode, die Beit punktuell in einem hellen Licht erscheinenden lässt, belegt ein Statement von Ferdinand Beit, dass er Mitte März 1901 im liberalen "Hamburger Fremdenblatt" veröffentlichen ließ. Der Originaltext endet mit dem Satz: "Ein liberaler Mann aber, der auf politische Ehre hält, muß einem solchen Verein den Rücken kehren." Und das tat Beit. Konsequent trat er ein Jahr später aus dem Verein aus. Mehr zum Hintergrund des Stadtteilfestes lesen Sie in der Stadtteilzeitung "Der Lachende Drache". http://www.gw-stgeorg.de/ld/ausgaben/2008/LD_2008_09.pdf Mehr zum aktuellen Engagement des Bürgervereins St. Georg unter: http://www.buergerverein-stgeorg.de/
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